FGW´S     FISCHGERECHTIGKEIT      BESTIMMUNGEN      KARTENAUSGABE
     
 
Fischereigenossenschaft Walchensee
In den vergangenen Jahren hat die Fischereigenossenschaft viel getan, damit der Walchensee ein hervorragendes Salmonidengewässer bleibt. So werden in jeder Saison Netze ausgelegt, um laichreife Saiblinge und Seeforellen zu erbeuten. In speziellen Fischzuchten werden die Eier erbrütet und die Jungfische aufgezogen. Dies ist gerade bei den Seeforellen eminent wichtig, gilt doch die heimische Forellenrasse als sehr schnellwüchsig und robust. Man vermutet, dass in viele andere Gewässer auf verschlungenen Wegen ebenfalls Seeforellen von hierher gelangt sein könnten. Gerade in den sauerländischen Talsperren gedeihen sie prächtig.
Neben Saiblingen aus eigenem Bestand werden solche vom Starnberger See zugekauft. Es hat sich gezeigt, dass diese am besten gedeihen. Der Renkenbesatz stammt ebenfalls aus Starnberg, etwa 100.000 Stück pro Jahr.
Um die Zahl der Futterfische zu erhöhen, hat man im Jahr 2001 Lauben aus der Donau eingesetzt. Diese Fischart kam früher sehr häufig vor, wurde aber durch eine Pilzerkrankung ausgerottet. Im darauffolgenden Jahr wurden Elritzen eingebracht und heuer wird man Edelkrebse aus dem Eibsee umsetzen. Als diese Krebsart noch häufig anzutreffen war fing man prächtige Saiblinge, deren Mägen mit Kleinkrebsen gefüllt waren.
Die Fischerei-Genossenschaft engagiert sich sehr. Der Sportfischer wird am Walchensee keinesfalls als lästige Konkurrenz gesehen, ganz im Gegenteil.